Über bestimmte Funktionen von Adobe Programmen haben wir bei AS-Computer bereits berichtet. Lesen Sie beispielsweise an anderer Stelle wie das Freistellen von Objekten und Personen in Photoshop funktioniert oder probieren Sie sich an unserem InDesign Tutorial. In diesem Tutorial soll es erneut um das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator gehen. Genauer gesagt, erfahren Sie, wie Sie in einem Bild mit Illustrator Farbe ersetzen können. Zudem bieten wir Ihnen einige nützliche Hintergrundinformationen zur Software und Bildformaten im Allgemeinen.
Die große Stärke von Illustrator liegt in der Umwandlungsmöglichkeit von Pixel- in Vektorgrafiken. Wie sich diese beiden Bilddateien unterscheiden, erfahren Sie weiter unten im nächsten Punkt. Weil man in Werbe- oder Onlinebranchen den Adobe Illustrator meist für zeitgemäße Designs und Zeichnungen nutzt – so zum Beispiel für Firmenlogos – gehört das Tool zu den klassischen Kernkompetenzen im Angebot von Gestaltungs-Agenturen.
Aktuell ist Illustrator über die sogenannte Creative Cloud von Adobe verfügbar. Diese Creative Cloud steuert eine Art Abo-System, bei dem Kunden monatlich für die Nutzung der unterschiedlichen Adobe-Programme einen Preis bezahlen. Auf diesem Weg können auch andere Anwendungen wie beispielsweise Photoshop oder InDesign bezogen werden.
Grafiken, Fotos und alle anderen Bilder liegen digital meist entweder als Vektor- oder Pixeldatei vor.
Für die Darstellung von Bildmotiven bestehen Pixel-Grafiken aus vielen kleinen Bildpunkten (den Pixeln), die einem bestimmten Farbwert zugeordnet und rasterförmig angelegt sind. Deshalb spricht man auch von Rastergrafiken. Zu den bekanntesten Formaten zählen unter anderem JPEG, PNG oder GIF. Auch wenn sich durch Pixel kontrast- und farbenreiche Bilder erzeugen lassen, haben die Formate ein entscheidendes Problem. Wenn Sie die Dateien vergrößern wollen, beginnt die Darstellung pixelig zu werden, d.h. es kommt zu einem deutlichen Schärfe-Verlust – die Grafik hat einen unschönen Klötzchen-Look.
In vielen Fällen müssen Grafiken jedoch beliebig vergrößert werden, zum Beispiel wenn ein Firmenlogo auf Großformat gedruckt wird. Für diesen Fall muss man eine Pixeldatei zuvor in eine Vektordatei umwandeln. Bei AS-Computer erfahren Sie, wie Sie ein Bild mit Illustrator vektorisieren können. Eine Vektordatei besteht nicht aus Pixeln, sondern aus einzelnen, geometrischen Formen wie Kreisen, Linien oder Polygonen. Bei der Skalierung eines Vektorbildes werden diese Elemente kontinuierlich neu berechnet, was zur Folge hat, dass das Bild stufenlos und verlustfrei vergrößert werden kann – das Ergebnis bleibt immer gleich scharf. Das AI-Format von Illustrator gilt als eines, der gängigsten Varianten.
Nun wollen wir uns dem eigentlichen Thema zuwenden, nämlich wie Sie in einem Bild Farbe ersetzen können mit Illustrator. Damit dies reibungslos gelingt, sollte Ihre Datei im Vektorformat vorliegen.