3 Tipps, wie Sie sich modern fortbilden

20. Januar 2017 in Tutorials

Eine Illustration von einer Person die in einem Büro arbeitet

Die richtige Lernmethode zu finden, ist immer eine schwierige Sache. Wir kennen das aus der Schule. Hatte man den falschen Mathematiklehrer, dann kam man auch nur schwer durch das Mathejahr. Dass man sich auch im Beruf weiter fortbilden muss, wenn man nicht hinten dran bleiben möchte, ist eine altbekannte Weisheit.

Einen Vorteil hat die Fortbildung im Berufsleben: Man darf sich aussuchen, wie man sich fortbilden möchte. Die Arten des Lernens haben sich durch die modernen Medien und das Internet vervielfältigt. Wir stellen Ihnen hier 3 Wege vor, sich effektiv Wissen anzueignen und damit im Job zu glänzen!

1. Video-Hilfe von YouTube

YouTube Videos sind großartig, denn lange Anfahrtswege entfallen und wird das Thema schlecht erklärt, dann klickt man es einfach weg. Möchte man hingegen den Abschnitt noch einmal hören, weil er zu schwierig war, pausiert man das Video und geht eine Minute zurück. Für selbstbestimmte Lerner eignet sich diese Art des Lernens hervorragend, denn man bestimmt das Lerntempo selbst und entscheidet, was man sich genau anhören möchte.

Die Themen, die abgedeckt werden sind zahlreich. Weithin bekannt sind How-to-do-Videos, in denen vor allem praktische Anwendungsfälle behandelt werden: Wie falte ich ein Spannbettlaken richtig? Wie lerne ich Klavier? Und so lernt man Wiener Walzer! Aber auch theoretische Themen werden gerne anhand von YouTube Videos erklärt. Das reicht von einzelnen Excel-Anwendungen bis hin zu technischer Informatik. Jörn Loviscach, Professor an der Universität Bielefeld, hat im Bereich Ingenieursmathematik sogar einen eigenen Kanal mit über 100 Videos. Generell sind die Video-Kanäle der Universitäten zu empfehlen.

Ein Nachteil schleicht sich aber auch hier ein. Um an ein gutes Video zu gelangen, ist viel Recherchearbeit notwendig, denn YouTube ist schließlich nicht sortiert. Wie stößt man auf professionelle Kanäle wie die von Jörn Loviscach? Für Berufstätige ist die lange Recherche ein ziemlich großes Manko, denn meist bildet man sich neben der regulären Arbeit weiter fort und hat nur begrenzte Zeitfenster zur Verfügung.

Insgesamt sind YouTube Videos für kurzzeitiges Lernen, ein bestimmtes Problemfeld oder auch den Einstieg in ein Thema sehr gut geeignet. Möchte man jedoch in die Tiefe gehen, ein Thema umfassend und langfristig behandeln, sollte man eine andere Lernmethode wählen.

2. Social Media Lernen

Social Media verbindet man eigentlich vielmehr mit Freizeit und Freunden, als mit Fortbildung und Arbeit. Doch die Netzwerke bieten Möglichkeiten, die ein Video-Tutorial nicht erfüllen kann. So ziemlich jeder in Deutschland besitzt einen Facebook Account. Sich hier zu vernetzen, stellt kein Problem dar – auch für den Online-Austausch von Fachthemen nicht. Viele Studenten nutzen Facebook als Kommunikationsmittel, um sich über die einzelne Kurse und Problemstellungen auszutauschen. Was früher zur universitären Atmosphäre gehörte, ist auf Facebook abgewandert.

Das gilt auch für berufsbezogenes Lernen. Wird ein Abendkurs durch eine zugehörige Facebook-Gruppe unterstützt ist das nur von Vorteil. Vor allem da dort auch kurzfristige Informationen gepostet werden können, wie z.B. Kurs fällt aus oder den Link zum Lernmaterial im Netz. Und hat man spontan eine Frage zur Prüfung, dann stört es auch nicht, sie um 23:00 Uhr abends in der Community zu stellen. Auch Dokumente lassen sich gemeinsam erarbeiten oder Umfragen erstellen.

Social Media – auch Google + und Twitter – eignen sich also in erster Linie dazu, um bereits bestehende Lerngruppen im Informationsaustausch zu unterstützen. Weniger geeignet sind sie als reine Lernplattform. Dafür gibt es E-Learning Kurse, die von zahlreichen Instituten angeboten werden.

3. Der klassische Kurs

Im Gegensatz zu Videos und Social Media ist der klassische Kurs orts- und zeitgebunden. Vielen Arbeitnehmern erscheint es heutzutage lästig, denn dieser Abend in der Woche wird dadurch festgelegt.

Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil aussieht, entpuppt sich auf den zweiten als großer Vorteil. Schließlich ist es die Lernzeit, die jetzt fest in der Woche integriert ist und das regelmäßig über einen längeren Zeitraum. Die Lernmethode „Kurs“ eignet sich vor allem für den Lerntyp, der einen kleinen Schubs braucht, um anzufangen. Die Gruppe selbst motiviert und möchte man ein bestimmtes Lernziel erreichen, arbeitet man hier sehr effektiv.

Ein weiterer Vorteil ist die strukturierte Vorgehensweise. Während YouTube Videos und auch Social Media immer ein Stück weit nach dem Chaos-Prinzip funktionieren, werden die Inhalte im Kurs schrittweise abgehandelt. Der Kursleiter bereitet die Unterlagen in aller Regel so vor, dass der Lernfortschritt von mal zu mal gesteigert wird und sich die gewünschten Fähigkeiten entwickeln können.

Besonders bei Unterrichtsinhalten, die viel Anschauungsmaterial benötigen oder auch sehr praktisch ausgelegt sind, wie zum Beispiel Computerkursen, ist das direkte Feedback des Kursleiters hilfreich. Er kann bei Problemen eingreifen und direkt am Bildschirm erklären, wo der Fehler in der Übung gemacht wurde.

Möchte man sich also auf moderne Weise und zugleich effektiv fortbilden, dann empfiehlt es sich die verschiedenen Lernmethoden zu kombinieren. Der klassische Kurs liefert die Grundlagen zum Thema und intensiviert das Wissen mit jeder abgehaltenen Stunde. YouTube Videos erläutern entweder nachträglich nochmal Lerninhalte, die nicht verstanden wurden oder dienen zur Vorbereitung auf die nächste Stunde. Und sie können so gut zwischendrin in der U-Bahn oder Mittagspause angesehen werden. Für das Gruppengefühl im Kurs ist die Facebook Gruppe verantwortlich. Hier stützt man sich gegenseitig mit Fragen und Antworten. Auf diese Weise eignen Sie sich das nötige Wissen für Ihre Arbeit schnell und effizient an.

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