Mit zwei Bildschirmen zu arbeiten bringt vielerlei Vorteile mit sich. Unter anderem ermöglicht es Nutzern, gleichzeitig auf einem Bildschirm zu tippen, während sie auf einem anderen lesen, recherchieren, surfen o. Ä.
Zwei statt nur einem Monitor zu nutzen, kann Schreib- sowie Recherchetätigkeiten also enorm beschleunigen und vereinfachen.
Es ist allerdings gar nicht so einfach, den Arbeitsplatz entsprechend einzurichten, damit die Bildschirme optimal eingesetzt werden können. Um ihnen diesen Prozess zu erleichtern, haben wir im Folgenden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Wie bereits ausgeführt, besteht der wichtigste Vorteil beim Arbeiten mit zwei Bildschirmen darin, dass sie schlicht Zeit sparen. Sie müssen nicht mehr mühsam in bereits geöffneten Fenstern suchen, während Sie zwischen Dokumenten hin- und herklicken. Wenn Sie mit zwei Monitoren arbeiten, sind Sie in der Lage, Ihren digitalen Arbeitsplatz maximal übersichtlich zu gestalten.
Besonders sinnvoll sind zwei Displays bei Tätigkeiten wie:
- Fotos und Videos bearbeiten
Sie öffnen auf einem Bildschirm die Dateien, die Sie bearbeiten möchten und suchen auf einem anderen nach Elementen, die Sie hinzufügen möchten. - Dokumente schreiben und korrigieren
Auf einem Display öffnen Sie das Originaldokument, auf dem zweiten ein anderes, das Sie bearbeiten und als Version speichern. Tipps und Tricks zum effektiven Arbeiten mit Microsoft Word finden Sie auf unserer Ratgeber-Seite. - Programmieraufgaben
Hierbei öffnen Sie die Softwaredokumentationen auf einem Monitor, während Sie auf dem anderen an Programmen arbeiten. - Excel-Tabellen anfertigen
Einfach Daten aus Excel-Tabellen übertragen: Öffnen Sie die Tabelle auf einem Bildschirm und wählen Sie dort die Daten aus, die Sie ins Dokument auf dem zweiten Bildschirm übertragen möchten.
Studien belegen, dass Menschen, die mit zwei oder mehr Bildschirmen arbeiten, ihre Produktivität im Schnitt um 10 Prozent steigern können.
Um ergonomische Probleme beim Arbeiten mit mehreren Monitoren zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie ihren Kopf nicht ständig zur Seite drehen müssen.
Im Optimalfall bewegen Sie nur Ihre Augen, wenn Sie zwischen den beiden Bildschirmen hin- und herwechseln.
Sie sollten dabei auf den horizontalen Betrachtungswinkel achten.
Dieser beschreibt, was Sie auf den Bildschirmen zu den Seiten hin sehen können, ohne den Kopf drehen zu müssen. Sind Sie in der Lage, alle wichtigen Informationen auf einen Blick aufzunehmen, ohne Hals und Nacken dabei zu bewegen, befinden Sie sich in der richtigen Position.
Es empfiehlt sich, die Monitore im kleinen Winkel von 15 Grad zueinander aufzustellen. So verkleinern Sie den Betrachtungswinkel.
Sinnvoll ist es außerdem, einen Haupt- und Nebenmonitor beim Arbeiten mit zwei Bildschirmen festzulegen. Der Hauptmonitor sollte dabei direkt frontal vor Ihnen aufgestellt sein. Rechts oder links davon steht der Nebenmonitor leicht schräg, sodass Sie beide Displays gut im Blick haben.
Die Optimalgröße der Bildschirme beträgt ca. 19 Zoll.