Zwei wichtige Hinweise:
- Es gibt Regeln, bei denen Sie Definitionen ergänzen müssen. Dies sei an folgendem Beispiel verdeutlicht: Sie erstellen eine Regel, indem Sie unter „Datei“ auf „Regeln und Benachrichtigungen verwalten“ klicken. Anschließend wählen Sie „Neue Regel“. Im Regel-Assistenten suchen Sie sich nun zum einen den gewünschten Vorgang aus, etwa „Beim Erhalt von Nachrichten von einer bestimmten Person einen Sound wiedergeben“. Zum anderen geben Sie eine E-Mail-Adresse und den Ton an, den Sie hören möchten. Das tun Sie im unteren Feld des Assistenten unter „2. Schritt: Regelbeschreibung bearbeiten“. Dort klicken Sie auf den blau unterstrichenen Text. Das ist wichtig, da die jeweilige Person sonst nicht definiert ist.
- Anfragen für Termine oder Aufgaben zählen als Nachricht. Daher können Sie dafür ebenfalls Outlook-Regeln erstellen. Es gilt allerdings folgendes zu beachten: Besprechungsanfragen, die direkt in den Ordner „Gelöschte Elemente“ wandern, erscheinen nicht im Kalender. Es ist in diesem Fall also sinnvoll, die Outlook-Regeln manuell anzuwenden.
b) Welche Möglichkeiten gibt es?
Das Programm stellt eine Vielzahl an Optionen bereit, um E-Mails mit Vorlagen oder benutzerdefinierten Regeln zu ordnen:
- Nachrichten in einen anderen Ordner verschieben
- Den Nachrichtenton für bestimmte Mails ändern
- Eine automatische E-Mail Weiterleitung in Outlook einrichten
- Nachrichten an eine andere Adresse umleiten
- E-Mails eine Kategorie zuweisen
- Outlook-Regeln miteinander verknüpfen
- Ausnahmen definieren
- Eine Reihenfolge für die Abarbeitung der Aktionen festlegen
- Regeln automatisch ausführen oder manuell auf bereits bestehende Elemente anwenden
- Und Ähnliches
Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie die Outlook-Regeln präzise erstellen. Sind sie zu allgemein, erfasst das Programm möglichweise zu viele E-Mails. Sind sie dagegen zu streng, werden vielleicht nicht alle erkannt, die beispielsweise in einen bestimmten Ordner gehören.
Viele Outlook-Regeln sind serverbasiert. Sie finden auch Anwendung, wenn das Programm nicht ausgeführt wird. Nur-Client-Regeln werden dagegen auf Ihrem Computer angewendet und nur dann, wenn Outlook geöffnet ist. Das gilt zum Beispiel für den Befehl, dass ein spezieller Hinweiston für einen Absender abgespielt wird.
c) Outlook-Regeln verwalten
Es kann natürlich vorkommen, dass Sie eine Regel nicht mehr benötigen. Dann können Sie sie wieder löschen:
- Gehen Sie im Menüband auf „Datei“ und klicken Sie auf „Regeln und Benachrichtigungen verwalten“.
- Das Dialogfeld zeigt Regeln in der Reihenfolge, in der das Programm sie anwendet.
- Wählen Sie diejenige, die Sie entfernen möchten, klicken Sie in der oberen Leiste des Dialogfelds auf „Löschen“ und anschließend auf „Ja“.
Dieses Feld ermöglicht Ihnen weitere Aktionen:
- Sie können eine neue Outlook-Regel erstellen und bestehende kopieren oder ändern.
- Unter „Regeln jetzt anwenden“ führen Sie eine oder mehrere in Ihrer Liste manuell aus.
- Wählen Sie, auf welchen Ordner sich die Outlook-Regel bezieht und, ob Unterordner ein- oder ausgeschlossen werden sollen.
- Beziehen Sie alle, gelesene oder ungelesene Nachrichten ein.
Tipp zum Abschluss: Sie können das gesamte Regelwerk ex- und importieren. So gehen Sie sicher, dass keine wichtigen Daten verloren gehen. Dazu klicken Sie im Feld „Regeln und Benachrichtigungen“ auf „Optionen“. Anschließend wählen Sie „Regeln exportieren“ oder „Regeln importieren“.