Sicherlich kennen Sie Dropdown-Listen aus einem der zahlreichen Formulare, die jeder von uns schon einmal irgendwo im Internet ausgefüllt hat. Es handelt sich dabei um die Felder mit dem kleinen, abwärts gerichteten Pfeil an der Seite, die eine Auswahl möglicher Einträge für das Feld präsentieren – natürlich wenn man besagten Pfeil anklickt.
Auch Excel verfügt über die Funktion, Dropdown-Listen anzulegen. Ihr Einsatz ist immer dann sinnvoll, wenn sich Inhalte in Spalten häufig wiederholen und man nicht jedes Mal tippen möchte oder wenn man den Endnutzer seines Dokumentes auf wenige Wahlmöglichkeiten beschränken möchte.
Ich habe mich entschlossen eine Übersicht meiner über die Jahre recht umfangreich gewordenen DVD-Sammlung anzulegen. Um mir unnötige Arbeit zu ersparen, möchte ich für die Spalte Genre eine Dropdown-Liste anlegen.
Zuerst muss ich Excel mitteilen, welche Werte ich gerne in meiner Dropdown-Liste haben möchte. Dazu öffne ich eine weitere Tabelle und trage die Daten dort nacheinander in eine zusammenhängende Zeile oder Spalte und ohne Leerzellen ein.
Als nächstes markiere ich sämtliche Zellen meiner Liste, klicke sie einmal mit der rechten Maustaste an und wähle Namen definieren. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem ich im Feld Name einen passenden Namen für meine Dropdown-Liste festlege. Dieser darf keine Leerzeichen enthalten und wird später auch nirgendwo zu sehen sein. Allerdings brauche ich ihn, um eine Verbindung zwischen meiner Auswahl und der eigentlichen Dropdown-Liste zu erstellen. In unserem Beispiel wähle ich Genre und bestätige abschließend mit OK.