Facebook als Marketing-Tool nutzen

5. Februar 2018 in Tutorials

Facebook-Marketing-Tool

Es ist mit 31 Mio. monatlich aktiven Nutzern das größte soziale Netzwerk in Deutschland. Wie Sie diese riesige Reichweite von Facebook als Marketing-Tool nutzen können, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor. Im Folgenden erläutern wir Ihnen sieben wichtige Marketing-Ziele, die Sie mit Facebook als Plattform bedienen bzw. erreichen können.

Nachfolgend ist die Facebook Unternehmensseite von AS Computertraining abgebildet:

Facebook Unternehmensseite AS Computertraining

Die Ziele von Facebook-Marketing im Überblick

1. Steigerung der Bekanntheit

Nicht nur Markenartikler setzen auf Facebook als Marketing-Tool, um ihre Bekanntheit zu erhöhen. Auch der kleine Laden nebenan findet mit den richtigen Facebook-Tools für Unternehmen die ideale Plattform, um wahrgenommen zu werden. Und das sogar günstig mit regionalen, kleinen Werbe-Budgets. Nur wer präsent ist und wahrgenommen wird, schafft es bei der Kaufentscheidung, den ersten Platz einzunehmen.

Typische Anwendungen sind Produkt-Neueinführungen oder Firmen in Gründung. Sie müssen zuerst einmal bekannt werden oder einfach erklären, um was sich das neue Angebot eigentlich handelt.


2. Umsatz steigern

Bei diesem Punkt fällt Facebook als Marketing-Tool so manchmal durch den Rost. Eingefleischte Performance-Marketer halten Facebook für keine Möglichkeit, Umsatz zu generieren. Viele Performance-Kampagnen (=Jeder investierte Euro auf Facebook muss sich dort auch wieder refinanzieren.) schneiden in diesem Medium schlechter ab, als an anderer Stelle. Dabei ist es eine einseitige, ja sogar gefährlich falsche Sicht.

Facebook ist für Firmen ein Vorbereiter. Vergleichen wir es mit Fußball. Es wird an Toren gemessen. Die Mittelstürmer sind die Goalgetter und schießen die meisten Tore. Aber was wären sie ohne die Vorbereiter und Flankengeber? Nichts. Sie könnten keine Tore mehr schießen. Zu den Goalgettern gehören Google Adwords und das E-Mail-Marketing. Die Vorbereitung kommt von emotionalen Kanälen und positiven Touch-Points aus Facebook. Beim Fußball wird übrigens schon mit Scorer-Punkten gewertet. Jede Torvorlage ist ein Scorer-Punkt und so wichtig wie das Tor selbst. Geben Sie Ihrem Facebook auch schon Scorer-Punkte?


3. Neukunden gewinnen

In unseren Facebook-Seminaren erklären wir den Unterschied einer Facebook-Seite zur Website gerne mit diesem Bild: Die Website ist unser Laden bzw. unsere Firmenzentrale, während Facebook unseren Messestand darstellt. Auf dem Messestand haben wir nur Produkt-Neuheiten dabei, machen Gewinnspiele und versuchen die Messebesucher an den Stand zu ziehen. Wir sammeln Adressen von Interessenten und machen bei unterschiedlichen Zielgruppen auf uns aufmerksam. So tickt Facebook als Marketing-Tool und verschafft uns dadurch viele neue Kontakte. Wir nutzen die gigantische Reichweite, um potentielle Interessenten ganz oben in unseren Sales-Trichter einzufüllen.


4. Kundenbindung

Alte Marketing-Hasen wissen: Einen guten Kunden zu halten, ist 7-mal rentabler als einen neuen Kunden zu gewinnen. Interessenten und Fans können wir über unsere Facebook-Seite zu Stammkunden weiterentwickeln. Facebook for Business als Kommunikations-Kanal gibt uns die Möglichkeit, mit regelmäßigen Incentives zu arbeiten. Und wir können zeitnah und spannend verpackt über Weiterentwicklungen sowie relevante Internas berichten. Mit Hilfe von Facebook als Marketing-Tool können wir so den Kunden emotional zum Partner und Freund transformieren.

Um sowohl bei Bestandskunden, als auch Neukunden, Vertrauen zu schaffen, bietet Facebook ein Bewertungssystem an: Die Kundenzufriedenheit spiegelt sich in der Anzahl der vergebenen Bewertungssterne wieder.

Bewertungssystem Facebook AS Computertraining

5. Kundenservice

Soziale Medien sind Kanäle mit Interaktion. Unsere Kunden begegnen uns dort auf Augenhöhe. Oft kommen automatisch Service-Anfragen über den Facebook-Account. Große Unternehmen wie die Telekom packen den Service in separate Facebook-Seiten (Telekom hilft), um sie von den „strahlenden“ Inhalten der Kommunikation zu separieren.

Wenn der Tierpark wegen einer Sturmwarnung vorsichtshalber einen Tag die Pforten schließt, kann er das beispielsweise sehr schön über seine Facebook-Seite als Service vorankündigen. Die Beispiele für Service-Möglichkeiten lassen sich endlos und für jede Branche fortsetzen.


6. Personalgewinnung

Bis zu einem Drittel des Jahresgehaltes kostet die Vermittlungsgebühr über Personal-Agenturen und Head-Hunter. Dazu kommen Kosten für Stellenanzeigen in allen möglichen Medien. Handwerks- und Fachbetriebe stöhnen über Personalmangel und fehlenden Nachwuchs. Die Ersparnis aus nur einer neu besetzten Stelle aus dem riesigen Pool der Facebook-Gemeinde (die in der Regel aus Fans meiner Firma/Produkte besteht) deckt oft schon das ganze Social-Media-Budget.

Im Kampf um den Nachwuchs haben meist die modernen Betriebe mit spritzigen Unternehmensauftritten auf Facebook ihre Nase ganz weit vorn.

Personalgewinnung via Facebook

7. Marktforschung und Crowdsourcing

Wer bei Günther Jauch Millionär werden will, kommt um seinen wichtigsten und mächtigsten Joker nicht herum: Die Frage an das Publikum. In jeder Sendung ist immer mindestens einer dabei, der die Lösung weiß. So funktionieren auch die verschiedenen Facebook-Tools und Funktionen für Unternehmen – nur ist Ihr Publikum dort viel größer. Wenn Sie Ihre Produkte besser machen wollen, fragen Sie Ihre Fans. Wie gut Crowdsourcing funktioniert, zeigt uns die Geschichte von Ritter Sport und der Einhorn-Schokolade.

Fazit

Facebook-Marketing bedeutet in erster Linie Reichweite. So wie Google+ für SEO, Twitter für Relevanz oder Snapchat für Authentizität stehen. Weil Facebook mit Abstand die größte Reichweite bieten kann, beansprucht es als Kanal in jedem Social-Media-Marketing-Plan den Platz ganz oben auf der Liste.

Sie möchten gerne mehr darüber lernen, wie Sie Facebook als Marketing-Tool einsetzen und damit optimale Ergebnisse erzielen können? Dann besuchen Sie am besten einen unserer Social Media Facebook-Marketing-Kurse!

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